Freitag, 24. Oktober 2014

Wenn Pferde fliegen III - Das Verladen nach dem Flug

When horses fly III - trailerloading after the flight





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Liebe Leser,

heute möchte ich euch meine persönliche Erfahrung schildern, wie wir es schließlich geschafft haben Sparky in den Hänger zu bekommen, welche Probleme wir hatten und wie wir sie beseitigen konnten.

Hier geht's zu Teil 1 und zu Teil 2 der Blog Post Serie.

Als erstes möchte ich jedoch kurz zusammenfassen, wie man meiner Meinung nach ein Pferd am besten von Anfang an auf einen Transport (ob Flugzeug oder normaler Hänger) vorbereitet, ganz unabhängig von unserer Situation.

1. Den Anhänger kennen lernen


Ich finde es immer gut, dem Pferd die Möglichkeit zu geben sich mit einem neuen Objekt in aller Ruhe und ohne Stress, am besten in seiner gewohnten Umgebung, auseinander zu setzten.

Wenn man die Gegebenheiten hat, finde ich es hilfreich, den Pferdehänger auf dem Paddock (oder der Weide) zu parken, damit das Pferd Zeit hat, sich mit dem Objekt vertraut zu machen. Es kann selber entscheiden wann und wie weit es sich dem Objekt nähert. Man kann auch etwas Futter (z.B. Heu) in den Anhänger legen, um ihn interessanter zu machen.




2. Vertrauensbasis



Grundsätzlich soll das Pferd einem mit Vertrauen in den Hänger folgen. Der Mensch muss dabei der Herdenführer sein. Diese Beziehung aufzubauen, geht nicht von heute auf morgen, sie entwickelt sich mit der Zeit anhand des Verhaltens des Menschens gegenüber dem Pferd.

Blue Moon respektiert mich als Herdenführer und folgt mir.   Foto: Juliane D.


Es gibt diverse Übungen um Vertrauen aufzubauen oder dem Pferd zu zeigen, dass man das ranghöhere "Herdenmitglied" ist, aber das Hilft nichts, wenn man sich nicht immer und wie der Ranghöhere verhält.

Stimmt aber die Beziehung zwischen Mensch und Pferd, wird das Verladen ein geringeres Problem sein.

3. Das Pferd in den Hänger führen


Wenn man das Pferd in den Hänger führt, darf man keine Unsicherheit verspüren. Das Pferd bemerkt das meist sofort. Wenn man selbstbewusst voran geht und dem Pferd signalisiert, dass das Verladen überhaupt kein Thema ist, stehen die Chancen wesentlich besser.

Pferde die das Verladen noch nicht kennen, schlechte Erfahrungen gemacht haben oder kein so großes Vertrauen haben, werden nicht so einfach folgen.

4. Das Pferd verstehen


Man muss erst einmal verstehen, warum ein Pferd Angst hat, in einen Hänger zu steigen. Das Pferd ist ein Fluchttier, jederzeit bereit vor einer potentiellen Gefahr davon zu laufen. In einer kleinen dunklen "Box" kann es nicht flüchten. Das Pferd hat, seit es existiert, sein Leben damit verbracht, enge und geschlossene "Räume" (z.B. Höhlen) zu meiden und jetzt wird von ihm verlangt in eine Box zu steigen aus der es weder vorne, hinten, rechts, links, oben oder unten einen Ausweg gibt. Es ist ganz normal, dass ein Pferd Angst davor hat.

5. Dem Pferd die Angst nehmen - Verladetraining


Nachdem das Pferd nach Punkt 1 den Hänger schon ein wenig kennen gelernt hat, und auch ein gewisses Vertrauen vorhanden ist, kann man mit dem Verladetraining beginnen.

Hier gibt es sehr viele unterschiedliche Methoden, ich werde hier meine persönlich liebste Methode schildern:

Man führt das Pferd locker, ohne Druck an den Hänger heran. Nicht am Führstrick ziehen, das Pferd sollte einem so Vertrauen, dass es einem folgt. Angefangen wird in kleinen Schritten.

Der erste Schritt besteht nur darin, auf den Hänger zu zugehen. Macht das Pferd das gut, dann führt man es wieder weg vom Hänger. Das ist die Belohnung. Hierbei ist es wichtig, das Pferd richtig einzuschätzen. Führt man das Pferd bis zu dem Punkt an dem es von selbst nicht mehr weitergehen will, kann man es nicht mehr gezielt belohnen.

Das wiederholt man einige Male und verringert schließlich den Abstand zum Hänger immer etwas mehr. Setzt das Pferd einen Huf auf die Rampe (oder in den Hänger), dann kann man es wieder loben, vom Hänger
wegführen und das gleiche nochmal wiederholen.

Hänger ohne Rampe - typisch in Nordamerika


Das Pferd erlebt somit eine gute Erfahrung mit dem Hänger.
Geht man zu weit und das Pferd zieht panisch zurück, baut Druck auf und versucht das Pferd mit allen Mitteln am/im Hänger zu halten, wird es beim nächsten Mal doppelt so lange dauern, da es den Hänger nun mit einer schlechten Erfahrung verbindet.

Nun wollen wir den Hänger zu einem "schönen Ort" für das Pferd machen.

Dazu kann man das Pferd auf dem Reitplatz arbeiten, in dem man es z.B. longiert. Hierbei geht es nicht darum, das Pferd zu scheuchen oder müde zu machen. Ein leichter Trab reicht vollkommen, es muss auch nicht lange sein.

Dann wird wieder auf den Hänger zugegangen und ein Huf (oder mehr, wenn es schon so weit ist) auf die Rampe gesetzt. Hier darf das Pferd sich ausruhen, vielleicht bekommt es auch etwas Heu und man krault es an seinen Lieblingsstellen.

Wenn man das konstant (!) einhält, wird das Pferd lernen, dass der Hänger ein angenehmer Ort ist.

Das ganze ist kein Prozess für nur eine Trainingseinheit. Man sollte sich kleine Ziele pro Einheit setzen, wie "Heute möchte ich, dass mein Pferd einen Huf auf die Rampe setzt." Ist das Ziel erreicht, darf das Pferd "Feierabend machen".

In der nächsten Sitzung wiederholt man erstmal das, was das Pferd schon kann. Klappt das immer noch gut, kann das neue Ziel sein, dass das Pferd beide Hufe auf die Rampe stellt. Vielleicht auch mehr, vielleicht aber auch weniger. Man muss erkennen, zu was das Pferd schon bereit ist und sich entsprechend Zeit lassen.

Tipp: "Wenn du dir vorstellst, dass du den ganzen Tag Zeit hast, dauert es zehn Minuten. Wenn du nur zehn Minuten Zeit hast, dauert es den ganzen Tag."

6. Wenn das Pferd dann mal im Hänger ist


Wenn das Pferd schließlich im Hänger steht, bleibt noch aus ihn zu schließen.

Ich bin der Meinung, dass es besser ist, wenn man dem Pferd erst einmal Zeit gibt, sich zu entspannen und etwas Heu zu fressen zu lassen bevor die Klappe (oder Tür) zu geht.

Wichtig: Das Pferd nie Anbinden, bevor der Hänger geschlossen wird.

7. Verladen nach dem Flug


Nun ist das alles etwas anders, wenn man ein Pferd importiert. Meistens kennt man das Pferd nicht, man hat keine Vertrauensbasis, nach dem Flug hat das Pferd wahrscheinlich erst recht keine Lust nochmal in einen Hänger zu steigen und am Flughafen hat man auch keinen Reitplatz, auf dem man mit dem Pferd arbeiten könnte. Klingt alles nicht sehr vielversprechend, aber es geht.

Wie bereits erwähnt gibt es Pferde, die das alles so wegstecken und trotzdem problemlos in den Anhänger gehen, aber nicht alle.

Am ersten Tag sind wir erst einmal mit Zuversicht an die Sache herangegangen. Sparky war extrem müde, man hat es ihr deutlich angesehen. Ihr Flug hatte Verspätung gehabt und so war sie erst vor nur 4 Stunden am Flughafen angekommen.

Es fing schon damit an, dass sie ihre Box erst gar nicht verlassen wollte. Rückwärts haben wir das dann schließlich geschafft.

Natürlich haben wir erst versucht, sie ganz normal in den Hänger zu führen aber das hat ihr nicht gefallen.

Foto: Beate D.


Da wir nicht wirklich Platz hatten, um sie außerhalb des Hängers zu arbeiten, haben wir sie Wendungen gehen lassen, und schließlich auf der Rampe des Hängers ruhen lassen. Leider hat das auch nicht viel gebracht.

Das größte Problem war die Unruhe und das Einmischen der Cargo Lux Mitarbeiter, die es eigentlich nur gut gemeint haben.

Als wir Sparky das erste mal recht weit hatten, kam immer jemand ungefragt und fing an zu drücken. Druck bewirkt in solchen Fällen Gegendruck. Das Ergebnis war, dass Sparky wieder panisch von der Rampe runter gelaufen ist und sich eingeengt gefühlt hat.

Es kamen also viele Faktoren zusammen:

  • Die Verspätung des Fluges ("Ich war doch erst zehn Stunden in so einer engen Box unterwegs, soll ich da etwa jetzt schon wieder reingehen??")
  • Zu wenig Hängertraining
  • Der Hänger hatte eine Rampe, in Kanada gibt es solche Hänger so gut wie gar nicht.
  • Das ständige Einmischen und der dadurch erhöhte physische und psychische Druck
  • Die unruhige Umgebung

Wir hatten sie diverse Male schon im Hänger gehabt, doch jedes Mal ist etwas anderes dazwischen gekommen: Einmal war es das Geräusch eines startendes Flugzeuges, das plötzliche Aufgehen einer Tür oder jemand der versucht hat zu drücken oder die Rampe zu früh geschlossen hat usw...

Irgendwann waren wir so verzweifelt, dass wir es entgegen unserer Philosophie mit Kraft versucht haben, doch das hat rein gar nichts gebracht. Ich werde auch nicht weiter darauf eingehen, außer euch den Rat zu geben: Versucht es erst gar nicht auf diese Art! Es wühlt das Pferd nur noch mehr auf. Hätte man ein Beruhigungsmittel zur Hand gehabt, dann hätte es vielleicht so funktioniert, aber das muss nicht sein.

Irgendwann, nach mehreren Stunden, waren wir am Ende mit unserem Latein. Wir beschlossen erst einmal Sparky noch eine Nacht da zu lassen, damit sie sich vielleicht doch noch etwas von dem Flug erholen konnte.
Als wir nochmal bei den netten Leuten von LCA vorbeischauten um zu klären, wo wir den Hänger stehen lassen durften, kamen sie uns sehr entgegen und schlugen uns etwas vor. Ein Kollege sollte am nächsten Tag quasi als "Türsteher" aushelfen und uns die neugieren Mitarbeiter von Cargo Lux vom Hals halten. Und damit hat es dann geklappt.

Am zweiten Tag haben wir gleich nochmal von vorne angefangen, diesmal ohne ständige Unterbrechung. Zusätzlich haben wir die Plane an den Seiten komplett nach oben gebunden, damit der Hänger so offen wie möglich aussah. Im Endeffekt haben wir ca. 1 1/2 Stunden damit verbracht Sparky mit Futter zu locken und für jeden Schritt zu belohnen - mit Futter und mit Kraulen. Ich glaube sie hat durch die bessere Erfahrung auch etwas mehr Vertrauen gefasst, denn wenn ihre Besitzerin vorgegangen ist, hat sie meist ein, zwei Schritte mitgemacht. Ohne am Führstrick zu ziehen.



Zwischendurch ist sie immer wieder rückwärts aus dem Hänger raus gegangen, aber wir haben sie gehen lassen. Sie ist dann auch immer direkt vor dem Hänger stehen geblieben und nicht lange danach auch schon wieder rein. Dann meistens auch gleich mit mehr Schritten als vorher. Sie hat also eine gute Erfahrung gemacht.

Das Beruhigungsmittel, das wir am Vorabend noch besorgt hatten, haben wir gar nicht gebraucht.

8. Im Hänger


Als sie schließlich im Hänger stand, haben wir bestimmt gut 5-10 Minuten abgewartet, bis sie entspannt gefressen hat. Dann haben zwei Helfer ganz sachte die Klappe zu gemacht, ohne das Sparky es überhaupt gemerkt hat.

Normalerweise schiebt man erst die Trennwand zu und hängt die Sicherheitsbügel ein. Wir hatten aber das Gefühl, dass das Sparky wieder aufwühlen würde und haben es einfach riskiert und erst nach dem Hochklappen die Trennwand geschlossen und die Sicherheitsbügel angebracht.

Im Hänger hat sie sich schließlich vorbildlich benommen. Die Fahrt verlief ruhig und zum Schluss wollte sie fast gar nicht mehr aussteigen.




Das war diesmal ein sehr langer Blog Post, aber ich wusste einfach nicht wo ich ihn noch kürzen sollte, eher im Gegenteil.

Falls noch Fragen offen geblieben sind, könnt ihr gerne die Kommentarfuntktion nutzen oder eine Nachricht über meine Facebook Seite senden.

Oder habt ihr vielleicht noch einen persönlichen Tip zum Verladen von Pferden?

Ich freue mich auf eure Nachrichten. Vielen Dank fürs Lesen!

Bis zum nächsten Mal,

Nina

Hier geht's zu Teil 1
Hier geht's zu Teil 2








Dear readers,


today I want to tell you my personal story on how we finally got Sparky into the trailer, what kind of problems occured and how we got rid of them.

But first I want to sum up what I think is the best way to prepare a horse for trailerloading (either for a flight or just a reagular trailer), completely unrelated to our situation.



Here you get to part 1 and part 2 of this blog post series.










1. Getting in touch with the trailer

I think it's alwys good when the horse has to possibility to get to know the trailer on its own, in calm and peace, without any stress, preferably in a well-knowen environment.

If you have the possibility I think it's helpful to park the trailer in the paddock (or field), so the horse has time to get used this object. The horse can decide how close it wants to get to the trailer. To make the trailer more interesting you can put feed, for example hay, into the trailer.



 

2. Foundation of trust




Basically the horse should follow the human into the trailer with trust. The human needs to be the leader of the herd. This trust can't just be build overnight, it developes in time according to the behavour of the human towards the horse.





Blue Moon respects me as the leader and follows.   Photo: Juliane D.


There are several training methods to build trust or to show the horse that you are the "higher horse", but all of this won't help if you're acting like the "lower horse" out of the training sessions.

If the relatioinship between horse and human is working, trailerloading will be a lot easier.



3. Leading the horse into the trailer


When you lead the horse into the trailer you must not feel insecure. The horse will feel it immediately.  If you walk confident and show the horse that trailerloading is no big deal, chances that the horse will follow are bigger.
 
Horses that don't know the trailer yet, had a bad experience or only have little trust, won't follow.

4. Understanding the horse


First you have to understand why the horse is scared of stepping into the trailer. The horse is a flight animal, ready to run from a potential danger anytime. In a dark little "box" that's not possible. Since the horse's existance it tried to avoid narrow and closed spaces (such as caves) and now we are forcing it into a box where is no way out, not in the front, the back, left, right, above or underneath. It's completely normal that the horse is scared.


5. Getting the horse past that fear - Practicing trailerloading


After the horse already met the trailer like in point 1 and also gained some trust in the humen, you can start your training.

There are so many different methods, I'll tell you my favorite:

You lead the horse to the trailer without any pressure. Don't pull on the leadrope, the horse is supposed to follow you with trust. You start out step by step.

The first step is only approaching the trailer. If the horse is doing good than you lead it away from the trailer. That's the reward. It's very important to evalute the horses behaviour the right way. If you lead it until the point where it refuses to walk further, you can't reward it anymore.


You repeat this and reduce the space between the horse trainer step by step. If the horse puts a hoof in the trailer or on the ramp (German horsetrailers usually have ramps) you reward the horse lead it away from the trailer and repeat.



Typical trailer in northamerica


So the horse has a good experience with the trailer.
If you go too far and the horses pulls back in panic, you build up pressure holding on to the rope and try to keep the horse by/in the trailer, it will take twice as long next time, because the horse just had a bad experience.

Now we want to make a "nice place" out of the horsetrailer.

To archieve this you can make the horse work in a riding ring for example with lounging. This is not to make the horse tired. A gentle trot is more than enough, it doesn't have to take long either.

The you approach the trailer again and let the horse put one hoof (or more, depending on the horse) into the trailer. Now the horse is allowed to rest, you might feed him some hay and scratch him on his favorite spot.

If you keep up with this constantly (!) the horse will learn that the horsetrailer is a nice place to be.

The whole thing is not a process for just one training session. You should set small goals for each session, like "Today I want my horse to put one hoof into the trailer". If you archieved the goal you can call it a day.

Within the next session you repeat what the horse already accomplished before. If it's still going well, the new goal could be to put two hooves into the trailer. Maybe more, maybe less. You have to detect what the horse is ready for and take the time.


Tip: "If you act like you have all day it will take you ten minutes. If you only have ten minutes, it will take all day."


6. When the horse is finally inside the trailer


When the horse is finally in the trailer, you still habe to close it.

In my opinion it's better to let the horse have time to get used to beeing inside the trailer, to relax and eat some hay before you close the door (or ramp)..

Important for the German trailers with a ramp: Never tie the horse before you close the door.

(In these kind of trailers you can stay inside with the horse while someone else closes the ramp. You can tie the horse after that and leave the trailer through a little side door in the front.)


7. Trailerloading after the flight


Now everything is different when you import a horse. Usually you don't know the horse, there is no foundation of trust, after the flight the horse is not very tempted to go into a trailer again right away and at the airport is no riding ring, where you could work with the horse. Doesn't sound very promising but it will work.

Like I already mentiones there are horses who just trailerload after the flight like nothing happened, but not all of them.

The first day we approached the situation with condidence. You could tell that Sparky was very tired. Her flight was delayed and so she just arrived at the airport 4 hourse before we showed up. 


It started already when she even refused to leave her stall. We finally got her out with backing up.

Of course we first tried to just lead her into the trailer but she didn't like it.

Photo: Beate D.


Because we had no space to make her work outside the trailer, we made her go twists and turns, and finally let her relax on the ramp. But this didn't help much.

The biggest problem was the employees of Cargo Lux, disturbing us and getting involved all the time without beeing asked.

When we had Sparky almost inside the trailer someone always started to push without beeing asked. Pressure creates counterpressure in this case. The result was Sparky backing up out of the trailer in panic and feeling cramped.

So there were lots of factors coming together:


  • The delayed flight ("I just spent 10 hours in this tiny box and now you want me to go back in one of these things again??")
  • lack of training
  • the trailer had a ramp, Sparky didn't know these kind of trailers
  • The Cargo Lux people getting inolved which cause physical and psychological pressure
  • the noisy surroundings

We had her inside the trailer several times but always something interrupted us: a starting plane, a door being opened or somebody tried to push her inside or tried to close the ramp to early without being asked.

At one point we were so desperate that we decided to at least try it with pressure and pushing and pulling her, but it didn't help at all. I won't go into that any further, just give you the advice: Don't even try it! It only makes the horse even more nervous. If we might have had a sedative it might have worked but that's not the right way.

After many hours we were at our wit's end. We decided to leave Sparky in the stall one more night so she could recover from the flight a little more and settle down.
When we stopped by the people from LCA to ask where we could leave the trailer, they were so friendly and had a good idea. One of their co-workers was supposed to guide the doors for us the next day to keep the curious Cargo Lux employees from us. And that actually helped.

So the second day we had a fresh, new start, this time without beeing interrupted. Plus we opened the whole top of the trailer (we pulled up the whole tarp), so the trailer looked as open as possible. Looking back we spent about 1 1/2 hours on luring Sparky into the trailer with feed and to reward her for every step - with feed and scratching her favorite spots. I think she also gained some trust through the good experience, when her owner walked into the trailer in front of her, Sparky mostly followed one or two steps. without pulling with the leadrope.



Every now and then she went backwards out of the trailer, but we let her go. She stayed infront of the trailer and shortly after she went back in. Usually with even more steps than before. So she made a good experience.

We didn't even need the sedative we baught the evening before.


8. Inside the trailer


When she was finally inside the trailer, we waited at least 5-10 minutes, until she was relaxed, eating her hay. Then two additional people closed the ramp so slow and quiet that Sparly didn't even notice something was happening.

Usually you first close the divider and hook in the safety bar. We had the feeling this could stir her up again and so we just took the risk and closed the ramp first.

During our trip home Sparky behaved very well . At home she almost didn't want to leave the trailer.




A really long blog post I know, I tried to shorten it but it just seemed not possible, I felt like I could write even more.

If you have any questions you can leave a comment underneath the post or write a private message via my Facebookpage.
Or do you maybe have another personal tip on trailerloading horses?

I'm looking forward to your messages. Thanks for reading!

see you soon,

Nina

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