Dienstag, 17. November 2015

Tiny Tuesday: Ausritt durch die Nacht

Liebe Leser,

neulich bin ich zum ersten mal bei vollkommener Dunkelheit ausgeritten. Gut, es war noch am Abend, nicht mitten in der Nacht, aber in dieser Jahreszeit ist es dann genauso dunkel.
Noch vor einem Jahr hätte ich mich das nicht mit Calando gewagt. Es ist schon ein gegenseitiger Vertrauensbeweis: 

Ich vertraue Calando, dass er mutig genug ist, mit mir durch die Nacht zu marschieren. Und darauf, dass er mir vertraut, dass ich uns in keine Gefahr begebe.

Er war tatsächlich ganz entspannt, trotzdem ein klein wenig schreckhafter als sonst. Als ich mir die Nase putzen musste, ist er zusammengezuckt. Aber das war auch schon alles an Reaktion.


Was sollte man bei einem Ausritt im Dunkeln beachten?

1. Natürlich erstmal, dass man gesehen wird: Wir waren mit einer geballten Ladung an Leuchtartikeln ausgestattet. 

- Neongelbe Ausreitdecke mit Reflektoren
- Reflektoren für die Pferdebeine
- Blinklicht mit Reflektoren zum anbringen an Arme oder Beine
- Neongelbe Sicherheitsweste mit Reflektoren
- ...und es gibt noch so viel mehr!

2. Wir wollten auch auf Nummer sicher gehen, dass wir den Boden erkennen können:

- Kopfleuchte zum anbringen and den Helm



3. Wir sind im Dunkeln nur auf Wegen unterwegs, die wir gut kennen und häufig auch im Hellen frequentieren

4. Wir haben diesen Schritt erst diesen Winter gewagt, nachdem wir unsere Beziehung zueinander ausbauen konnten und uns gegenseitig aufeinander verlassen können.

Es war eine tolle Erfahrung. Vor einem Jahr konnte ich es mit gar nicht vorstellen, mal im Dunkeln auszureiten.

Habt ihr schon einmal einen Nachtritt gemacht?


Ich freue mich auf eure Erzählungen!

Bis zum nächsten Mal,


Nina

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