Dienstag, 29. Dezember 2015

Tiny Tuesday: Reitunterricht Dez. '15: Mit den Augen stehlen

Liebe Leser,

ich habe ein bisschen geschummelt. Vor lauter Weihnachtsstress habe ich nämlich nicht wirklich eine Unterrichtsstunde bei meinem Trainer genommen. Aber: Ich habe zugeschaut und zum Schluss immerhin zehn Minuten im Sattel abbekommen.

Und man lernt auch schon so viel beim Zuschauen! Wenn ihr also die Möglichkeit habt, dann schaut beim Reitunterricht eurer Freunde zu - so fern sie es denn möchten.

Unter anderem habe ich folgendes gelernt:

Es ist eigentlich sehr simpel, aber manchmal denkt man einfach nicht daran, wenn man ein Pferd reitet, dass relativ gut gymnastiziert ist und das Problem einfach nicht mehr so deutlich zeigt.

Beim Reiten einer Volte, sollte man das Gewicht nach außen verlagern, wenn das Pferd sich nach innen lehnt. Man darf nicht die innere Schulter fallen lassen. Die Schultern sollten auf gleicher höhe sein, parallel zum Boden. Das habe ich dann am Weihnachtswochenende gleich gebrauchen und umsetzen können! Zur Zeit reite ich ein zum Reining-Pferd umgeschultes Ex-Barrel-Racing-Pferd. Ein Überbleibsel aus der damaligen Zeit: Im Galopp lehnt er sich sehr schräg nach innen.


Bei sehr engen Wendung lehnt er sich auch im Trab nach innen.   Foto: Larissa M.



Ich habe dann darauf geachtet, den äußeren Bügel etwas mehr zu belasten und mein Gewicht mehr auf die äußere Pobacke zu bringen. Lief er etwas gerader und nicht mehr ganz so schräg, habe ich nochmals darauf geachtet dass er am Zügel geht und durchpariert um ihn zu belohnen und um mit einem Erfolgserlebnis aufzuhören.

Oftmals ist die Schräglage aber auch ein Zeichen mangelnder Gymnastizierung. Hier helfen Übungen wie z.B. der Travers.

Was habt ihr denn schonmal nur beim Zugucken gelernt?

Besucht mich doch auch mal bei Facebook oder schreibt mir via ropingmydream@gmx.de

Bis zum nächsten Mal,

Nina

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