Montag, 12. September 2016

Glory's Ankunft

Liebe Leser,

es hat gedauert (jeden Tag am Stall zu sein limitiert nunmal meine Zeit am Computer) aber heute habe ich endlich Teil 2 von Glory's Reise gewidmet.

Glory hat sich während der Fahrt wirklich ruhig verhalten, immerhin hat sie ja schon genügend Erfahrung ;)

Als wir endlich auf dem Hof ankamen, schien sie gar nicht aufgeregt zu sein. Sie machte nichtmal anstalten von selbst aus dem Anhänger zu gehen. Da ich Pferde kenne, die schnell heraus stürmen wollen, gab ich nur ganz leichte Hilfen zum Rückwärts richten. Ich musste jedoch deutlicher werden.

Dann ging sie wunderbar, Schritt für Schritt die Rampe hinunter. Natürlich musste sie sich nun erstmal umschauen! Damit sie sich gar nicht erst groß aufregen konnte, setzten wir uns gleich in Bewegung. Sie ließ sich brav zu einem unserer Paddocks führen, wo sie erstmal tatsächlich ankommen konnte.

Fotos: Steffi R.

Ich glaube sie war wirklich froh sich die Beine vertreten zu können. Die ganze Zeit im Hänger, in der Transportbox, im Stall am Flughafen... da würde ich mich auch bewegen wollen. Aber sie schien total entspannt zu sein. Und dann hat sie sich sogar zum wälzen hingelegt. Ich denke das ist ein gutes Zeichen!



Fotos: Steffi R.

 Was mich überrascht hat: Trotz über 30 Grad hat sie kaum geschwitzt im Hänger. Sie hatte vorher noch etwas getrunken aber sie war nur ganz leicht geschwitzt. Manche Pferde schwitzen ja bloß wegen der Aufregung. Trotzdem, das erste was ich gemacht habe, war ihr einen Eimer Wasser zu bringen.

Foto: Steffi R.

Fotos: Steffi R.

Wir ließen sie eine Weile alleine, damit sie sich in Ruhe an alles gewöhnen konnte. Dann ging es irgendwann, als die anderen Pferde für die Nacht reingeholt wurden in den Stall. Was mich überrascht hat: Sie bediente gleich die Selbsttränke. Das gab es in ihrem alten Zuhause nicht, aber anscheinend hat sie das schon auf ihrer Reise gelernt. Im Moment bin ich jedoch noch unsicher, ob sie daraus wirklich genug trinkt.

Alles ist neu und spannend: auch die Pfützen auf dem Betonboden am Putzplatz. Fotos: Steffi R.

Was ich gleich gemerkt habe ist, dass man es so viel einfacher hat, wenn das Pferd in einer großen Herde mit Pferden aller Altersstufen aufgewachsen ist. Glory ist das am besten sozialisierteste Pferd am Stall und hat sich auch gleich mit ihrer Nachbarin angefreundet. Ob der Schimmel sie ein bisschen an ihre Mutti erinnert?

Foto: Steffi R.

Auch dann habe ich Glory erstmal in Ruhe gelassen und mich anderen Aufgaben gewidmet. Ich habe schließlich auch wie geplant die Nacht am Stall verbracht. Am späten Abend hat Glory sich sogar hingelegt! Sie schien auch die ganze Zeit schon müde - das war sicher der Jet-Lag. Aber ich bin froh, dass sie sich wohl genug gefühlt hat um sich tatsächlich richtig ausruhen zu können.


Ich kann euch zwar nicht in Echtzeit mit Blogposts über unsere Fortschritte versorgen aber für aktuelle Updates könnt ihr auf meiner Facebookseite vorbei schauen! Hier gibt es aktuelle Bilder und kurze Berichte, die zeigen, wo wir im Moment stehen.

Nach und nach werde ich ausführliche Beiträge über unserer Weg veröffentlichen! Schaut doch immer mal wieder rein und lest, wie man ein Pferd an sein neues Zuhause gewöhnt und wie man nach zwei Jahren Pause ein Pferd neu "anreitet".

Habt ihr auch gerade erst ein Pferd gekauft und fragt euch, was ihr in den ersten Tagen und Wochen am besten machen sollt?

Oder hat euer Pferd auch eine lange Pause gehabt und ihr möchtet wissen, wie ihr am besten wieder einsteigt?

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Bis zum nächsten Mal,

Nina

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